Vectorworks Schritt für Schritt meistern
Damit du den bestmöglichen Einstieg ins CAD-Zeichnen mit Vectorworks erhältst, unterstützen wir dich mit kostenlosen CAD-Lernvideos und unserem Weiterbildungsprogramm. Nutze unsere Filter, um genau das Wissen zu finden, das du für dein Projekt brauchst.
Lasst euch Zeit – und vergleicht euch nicht zu sehr mit anderen. Gerade am Anfang ist vieles neu und wirkt überwältigend. Aber: Ihr müsst nicht alles sofort können. Seid neugierig, stellt Fragen und bleibt offen für Neues. Tim Sellke, Landschaftsarchitektur | HS Geisenheim
Benutzeroberfläche
Starte mit dem CAD zeichnen lernen, indem Du die Benutzeroberfläche kennenlernst: In diesem Vectorworks Workouts Short zeigen wir Dir die wichtigsten Elemente wie Paletten, Arbeitsbereich und Einstellungen – der perfekte Start, um CAD zeichnen zu lernen.
Paletten
Paletten verstehen: In diesem Video lernst Du die wichtigsten Vectorworks-Paletten wie Werkzeuge, Attribute, Zubehör und Favoriten kennen – und wie Du sie optimal für Deine Arbeit einrichtest.
Arbeitsumgebung
Arbeitsumgebung einrichten: Dieses Workouts Short zeigt Dir, wie Du Deine Vectorworks-Umgebung optimal anpasst.
Navigation
Dieses Lernvideo zeigt Dir, wie Du Dich schnell und effizient in Deiner Vectorworks-Zeichnung bewegst – vom Zoomen und Verschieben bis zum Wechseln von Ansichten in 2D und 3D.
Steuerung & Bedienung
Objekte bearbeiten & navigieren: Dieses Workouts Short zeigt Euch, wie Ihr mit Maus und Tastatur effizient arbeitet – mit Doppelklick, Kontextmenü, Zoom und Smart Options.
Werkzeuge
Werkzeuge finden & nutzen: Dieses Video zeigt Euch, wie Ihr Werkzeuge über F sucht, per Tastenkürzel aufruft, Maße mit Tab eingebt und Methoden auf Objekte anwendet – inklusive Extra-Funktionen.
Grundrisse erstellen
Lerne, wie Du mit einfachen 2D-Werkzeugen wie Rechtecken und Polylinien Schritt für Schritt einen Grundriss zeichnest.
Fangpunkte
Erfahre, wie Du mit Fangpunkten präzise zeichnest und Objekte punktgenau platzierst.
Objekte editieren
Entdecke die wichtigsten Werkzeuge, um Objekte zu verschieben, zu drehen, zu skalieren oder zu formen.
Schnelle Hilfe für deinen Workflow
Steckst du im Plan fest oder vermisst eine Palette? Hier findest du die schnellsten Antworten auf die häufigsten Fragen rund um dein CAD-Projekt – direkt auf den Punkt und ohne langes Suchen.
Erste Schritte & Basics
Ja, absolut! Alle unsere Materialien sind genau so aufgebaut, dass du ohne jegliche Vorkenntnisse direkt loslegen und CAD von Grund auf lernen kannst.
Falls du doch mal feststeckst, hast du sofort Hilfe an deiner Seite:
- Tutor:innen: Deine direkten Ansprechpartner für Fragen.
- Vectorworks Forum: Die starke Community hilft rund um die Uhr.
- Support: Wende dich bei Problemen einfach direkt an education [at] vectorworks.de (uns).
💡 Tipp: Keine Angst vor Fehlern! Fang einfach mit den Grundlagen-Videos an und teste die Werkzeuge parallel im Programm. So lernst du am schnellsten.
Folge einfach diesem empfohlenen Lernpfad, um Schritt für Schritt sicher in Vectorworks einzusteigen:
- Basics & Beyond: Lerne die absoluten Grundlagen und wichtigsten Werkzeuge kennen.
- Skills & Drills: Vertiefe dein Wissen und lerne, CAD-Zeichnungen präzise aufzubauen.
- Form & Function: Steige tiefer ein und lerne die Werkzeuge für freies 3D-Modellieren.
Du brauchst für den Start eigentlich nur zwei Dinge:
- Die Technik: Einen PC oder Mac, der die aktuellen Systemanforderungen für Vectorworks erfüllt.
- Die Motivation: Interesse daran, deine Pläne und Ideen digital umzusetzen.
💡 Tipp: Vorwissen oder CAD-Erfahrung brauchst du gar nicht. Unsere Lernmaterialien holen dich bei null ab und führen dich Schritt für Schritt an dein Ziel.
Die Arbeitsumgebung bestimmt, welche Werkzeuge und Paletten du siehst. Du kannst sie jederzeit wechseln:
Gehe auf Extras > Arbeitsumgebung > Arbeitsumgebung wählen und klicke auf deine Wunsch-Umgebung (z. B. „Architektur“, „Spotlight“ oder „Modellieren“).
💡 Tipp: Wenn du dir Paletten und Menüs individuell eingerichtet hast, sichere dieses Layout sofort unter Extras > Arbeitsumgebung > Arbeitsumgebung sichern. So bleibt deine persönliche Einrichtung dauerhaft gespeichert.
Du kannst fehlende Tools oder ganze Gruppen auf drei Wegen zurückholen:
- Per Rechtsklick: Klicke mit der rechten Maustaste direkt auf eine bestehende Werkzeugpalette und wähle „Palette/Werkzeuggruppe hinzufügen“ (z. B. Modellieren, Spotlight).
- Per Menü: Schalte unter Fenster > Paletten die gewünschte Werkzeugpalette komplett wieder ein.
- Per Schnellsuche: Drücke die Taste F. Die integrierte Suche findet jedes Tool, zeigt dir den Speicherort und öffnet es direkt.
💡 Tipp: Für dauerhafte Änderungen gehst du auf Extras > Arbeitsumgebung > Arbeitsumgebung anpassen. Hier kannst du dir deine Werkzeugpaletten völlig frei selbst zusammenstellen.
Mit der Taste F öffnest du blitzschnell die integrierte Suche:
- Drücke F auf deiner Tastatur.
- Gib deinen Suchbegriff ein (z. B. Treppe, Licht, Wandstil).
- Vectorworks zeigt dir sofort alle passenden Werkzeuge, Menübefehle und Zubehör-Elemente an.
💡 Tipp: Wenn du den Namen eines Tools kennst, aber nicht weißt, in welcher Palette es sich versteckt, kannst du es über diese Suche direkt starten, ohne danach suchen zu müssen.
Gehe im Menü einfach auf Fenster > Paletten > Zubehör-Manager und setze dort das Häkchen neu.
💡 Tipp: Sichere dir dein optimales Layout unter Extras > Arbeitsumgebung > Arbeitsumgebung sichern. Falls sich deine Paletten wieder verschieben, stellst du deine gewohnte Ansicht mit einem Klick wieder her.
Vectorworks sichert deine Arbeit automatisch, sobald du die Datei das erste Mal manuell gespeichert hast.
Du findest den Ordner standardmäßig unter:
- Mac & Windows: Dokumente / Vectorworks / Backups
Unter Extras > Programmeinstellungen > Sichern stellst du das Intervall (z. B. alle 10 Minuten) und die Anzahl der Versionen ein.
💡 Tipp: Wähle in den Einstellungen einen eigenen, festen Backup-Ordner (z. B. auf deinem Desktop). So verlierst du im Notfall keine Sekunde mit Suchen.
Die Plangröße ist eine optionale Hilfsfläche auf der Konstruktionsebene. Sie zeigt dir visuell das Format einer realen Druckseite (z. B. DIN A3) an.
Du schaltest sie über Extras > Plangröße oder per Rechtsklick im Zeichenbereich ein und aus.
⚠️ Wichtig für die Ausgabe: Die Plangröße dient nur der Orientierung. Für den eigentlichen Druck oder PDF-Export nutzt du professionellere Werkzeuge wie Layout-Ebenen und Ansichtsbereiche.
💡 Tipp: Wenn dich der Rahmen beim freien Modellieren stört, deaktiviere die Plangröße einfach komplett.
Struktur & Organisation
Du verwaltest deine gesamte Struktur zentral unter Extras > Organisation. Eine saubere Struktur ist die Basis für effiziente BIM-Projekte.
- Konstruktionsebenen: Teilen dein Projekt vertikal in der Höhe auf. Perfekt für Geschosse wie EG, OG oder Dach.
- Klassen: Sortieren Objekte nach Typ (z. B. Wände, Möbel). Sie steuern Sichtbarkeiten, Farben und Linienstärken.
💡 Tipp: Nutze feste Vorsilben wie Bauteil-Wand oder Text-Beschriftung. Das macht das Filtern und Ausblenden ganzer Gruppen im Zubehör-Manager viel einfacher.
⚠️ Achtung bei Eventtechnik: Für den Entertainment-Bereich gilt ein anderer Workflow. Nutze dafür die Vorgabe „Spotlight Deutsch“ und beachte das Spotlight White Paper zu Ebenen & Klassen.
Du kannst die Struktur deiner Zeichnung auf zwei Wegen verwalten:
- Zentrales Menü: Gehe auf Extras > Organisation. In den jeweiligen Reitern für Klassen oder Konstruktionsebenen kannst du Einträge erstellen, umbenennen oder löschen.
- Direkt in der Palette: Mache im Navigationsfenster (Fenster > Paletten > Navigation) einfach einen Rechtsklick in die leere Fläche, um blitzschnell neue Klassen oder Ebenen hinzuzufügen.
💡 Tipp: Nutze von Anfang an klare Präfixe für deine Klassen (z. B. Bühne-Podest, Spot-Scheinwerfer). Da Vectorworks alles automatisch alphabetisch sortiert, bleibt deine Struktur selbst bei großen Projekten perfekt übersichtlich.
Du kannst die Klassenzuweisung bestehender Objekte jederzeit anpassen. Das geht direkt in deiner Arbeitsumgebung:
- Klicke das gewünschte Objekt in deiner Zeichnung an.
- Öffne die Info-Palette.
- Wähle im Dropdown-Feld „Klasse“ die neue Klasse aus.
💡 Hinweis: Klicke im Dropdown einfach auf „Neu...“, um direkt eine neue Klasse zu erstellen. Über die Klasse steuerst du später die Füllfarben, Linienstile und die Sichtbarkeit in deinen Planausschnitten.
Du kannst Objekte ganz einfach auf drei Wegen einer neuen Klasse zuweisen:
- Per Info-Palette: Markiere das Objekt und wähle in der Info-Palette im Drop-down-Feld „Klasse“ die gewünschte Zielklasse aus.
- Per Rechtsklick: Wähle eines oder mehrere Objekte aus, mache einen Rechtsklick und nutze den Befehl „Objekte zu Klasse zuweisen...“.
- Für große Gruppen: Nutze den Befehl Ändern > Klassenzuordnung, um ganze Auswahlbereiche auf einmal umzustrukturieren.
💡 Tipp: Nutze die Mehrfachauswahl über den Rechtsklick oder das Menü „Ändern“, um deine Datei blitzschnell aufzuräumen, statt jedes Objekt einzeln anzuklicken.
Öffne die Navigationspalette (Fenster > Paletten > Navigation) und wähle den Reiter „Klassen“ oder „Ebenen“.
Klicke links neben dem Namen in die Spalten, um den Status zu ändern:
- Sichtbar (Auge) | Grau (Transparent) | Unsichtbar (Ausgeblendet)
💡 Tipp: Mit Umschalt + Klick auf ein Symbol blendest du diese Klasse isoliert ein – alle anderen werden sofort ausgeblendet.
Du musst bestehende Strukturen nicht neu zeichnen. Nutze dafür einfach den integrierten Zubehör-Manager:
- Öffne das Menü über Fenster > Paletten > Zubehör-Manager.
- Navigiere zu der Vectorworks-Datei mit deiner Wunsch-Struktur.
- Klicke per Rechtsklick auf die Ebene oder Klasse und wähle „Importieren“.
💡 Tipp: Erstelle dir eine eigene Vorlagendatei (.sta). Wenn du ein neues Projekt über diese Vorlage startest, sind alle Klassen und Ebenen von Anfang an perfekt angelegt.
Es gibt zwei relevante Nullpunkte. Du verwaltest sie unter Extras > Nullpunkte:
- Vectorworks-Nullpunkt (0,0): Der feste, unveränderliche Ursprung. Dein Projekt muss immer nah an diesem Punkt liegen.
- Benutzer-Nullpunkt: Flexibel verschiebbar, um lokale Maße einfacher abzugreifen.
⚠️ Achtung bei Fehlern: Liegt deine Geometrie zu weit vom Vectorworks-Nullpunkt entfernt (oft nach DWG- oder GIS-Importen), führt das zu schweren Rechen- und Darstellungsfehlern im Modell.
Du hast zwei Möglichkeiten, den Nullpunkt anzupassen:
- Manuell im Plan: Gehe auf Extras > Nullpunkte > Benutzer-Nullpunkt anpassen und klicke direkt auf den gewünschten Punkt in deiner Zeichnung.
- Über Weltkoordinaten: Nutze das Menü Datei > Dokumenteinstellungen > Georeferenzierung, um den Punkt exakt nach GIS-Daten zu verschieben.
💡 Tipp: Richte den Benutzer-Nullpunkt immer passend aus, wenn du mit Stadtplänen oder externen Vermesser-Daten arbeitest. Das sichert dir einen fehlerfreien Datenexport.
Zeichnen & Objektbearbeitung (2D/3D)
Du kannst die Perspektive flexibel per Menü, Klick oder Shortcut wechseln:
- Per Menü / Würfel: Gehe auf Ansicht > Standardansichten oder nutze den Ansichtswürfel unten links im Fenster.
- Per Shortcut: Nutze die Nummern-Tasten (z. B. Ctrl + 0 für die Draufsicht, Ctrl + 1 für Links, Ctrl + 2 für Rechts vorne).
💡 Tipp: Nutze die gesicherten Darstellungen in der Navigationspalette. Damit kannst du dir eigene, komplexe Perspektiven und Zoom-Stufen abspeichern und mit einem Klick wieder aufrufen.
Für Konstruieren in 3D nutzt du am besten die Palette Modellieren. Die wichtigsten Kernfunktionen sind:
- Extrusion / Drehung / Pfadkörper: Macht aus flachen 2D-Flächen sofort 3D-Volumenkörper.
- Volumenkörper bearbeiten: Über Menübefehle wie Zusammenfügen oder Subtrahieren verschmelzt oder schneidest du Formen.
💡 Tipp: Viele Bauteile (Wände, Treppen, Dächer) musst du nicht frei modellieren. Nutze dafür die fertigen Architektur-Objekte – sie sind bereits intelligent, parametrisch und sparen dir enorm viel Zeit.
Dafür gibt es drei schnelle Wege direkt in deiner Zeichnung:
- Einzeln sammeln: Halte die Shift-Taste gedrückt und klicke die Objekte nacheinander an.
- Rahmen ziehen: Ziehe mit dem Auswahlwerkzeug einen Rahmen um die gewünschten Objekte.
- Alles markieren: Nutze Cmd + A (Mac) oder Ctrl + A (Windows), um alle Objekte der aktiven Ebene auszuwählen.
Das geht ganz einfach mit der Tab-Taste:
- Bewege den Mauszeiger über die überlappenden Objekte.
- Drücke wiederholt Tab – Vectorworks schaltet nacheinander durch alle Objekte unter deinem Cursor.
- Klicke, sobald das gewünschte Objekt farbig markiert ist.
💡 Tipp: Perfekt für dicht gezeichnete Grundrisse oder nach DWG-Imports, um gezielt Linien zu treffen, ohne andere Elemente wegschieben zu müssen.
Du kannst die Größe deiner Objekte auf drei Wegen exakt anpassen:
- Per Info-Palette: Markiere das Objekt und gib in der Info-Palette direkt die gewünschten Werte für X, Y, Breite oder Höhe ein.
- Per Umformen-Werkzeug: Nutze das Umformen-Werkzeug, um Ecken oder Kanten direkt mit der Maus visuell zu verschieben.
- Per Skalierung: Nutze den Befehl Ändern > Skalieren (oder das Größen-ändern-Werkzeug), um das Objekt gleichmäßig zu vergrößern oder zu verkleinern.
💡 Tipp: Wenn du mehrere baugleiche Objekte gleichzeitig anpasst, markiere sie zusammen. Die Änderung in der Info-Palette wird dann sofort für alle ausgewählten Elemente übernommen.
Jede Änderung wird automatisch auf alle platzierten Kopien im Projekt übertragen:
- Öffne den Zubehör-Manager.
- Klicke doppelt auf das gewünschte 2D-Symbol, um den Bearbeitungsmodus zu öffnen.
- Passe Geometrie, Farben oder Texte nach Wunsch an und verlasse den Modus oben rechts.
💡 Tipp: Nutze Symbole konsequent für wiederkehrende Elemente (z. B. Fenster oder Möbel). Das hält deine Dateigröße minimal und sorgt für eine deutlich schnellere Performance beim Navigieren im Plan.
Du kannst Schraffuren direkt am Objekt oder zentral über die Klasse anpassen:
- Am Objekt: Markiere das Objekt, klicke in der Info-Palette unter „Füllung“ auf den Schraffur-Namen und wähle „Bearbeiten“. Hier änderst du Skalierung, Rotation und Versatz.
- Über die Klasse: Passe die Skalierung direkt in den Klasseneinstellungen an. Das ändert automatisch alle Objekte, die diese Klasse nutzen.
💡 Tipp: Nutze den Weg über die Klasse, um ein einheitliches Planbild zu garantieren und Zeit zu sparen.
Event- & Bühnentechnik (Spotlight)
Nutze dafür das spezialisierte Raum-Werkzeug als Basis für deine Eventplanung:
- Wähle die Palette „Spotlight“ und das Werkzeug „Veranstaltungsraum“.
- Klicke in den Plan und ziehe die gewünschte Fläche auf.
- Passe in der Info-Palette die Details an: Länge, Breite, Höhe, Türen, Fluchtwege oder automatische Traversen.
💡 Tipp: Platziere diesen Raum immer zuerst. Er dient als intelligente Grundlage, damit deine Scheinwerfer, Traversen und Bestuhlungen später automatisch die richtigen Höhen und Bezüge im 3D-Modell haben.
Jedes Element lässt sich völlig flexibel anpassen:
- Wähle das Podest-Werkzeug (Palette „Spotlight“) und platziere die Elemente.
- Markiere das gewünschte Podest.
- Trage in der Info-Palette direkt die individuelle Höhe, die Form oder das Material ein.
💡 Tipp: Markiere mehrere Podeste gleichzeitig, um Rastergrößen oder Höhen für eine ganze Gruppe mit nur einem Klick anzupassen. Das spart viel Tipparbeit bei großen Bühnen.
Es gibt zwei schnelle Wege, um Podeste im Raum auszurichten:
- Per Info-Palette: Markiere das Podest und gib im Feld „Rotation“ direkt den gewünschten Winkel ein.
- Per Rotations-Werkzeug: Nutze das Drehen-Werkzeug aus der Palette, um den Drehpunkt und den Winkel mit zwei Klicks direkt im Plan zu bestimmen.
💡 Tipp: Wenn du eine geneigte Bühne oder Rampe brauchst, kannst du das Podest in der Info-Palette auch dreidimensional kippen. Gib dazu einfach die Werte für die 3D-Rotation ein.
Traversenstücke lassen sich wie ein Baukastensystem nahtlos zusammensetzen:
- Wähle das Werkzeug „Traversenstück“ (Palette „Spotlight“) und stelle oben in der Methodenzeile den Typ ein (z. B. F34).
- Klicke in den Plan, um das erste Element zu platzieren.
- Klicke an die Endpunkte bestehender Traversen – kompatible Systeme (z. B. H30V an H30V) snappen (rasten) automatisch ein.
💡 Tipp: Du musst nicht jedes Teil einzeln verschieben. Klicke in der Info-Palette einfach auf „Trimmhöhe des Systems bearbeiten“, um die Höhe der gesamten Konstruktion mit einem Klick anzupassen.
Kettenzüge rasten direkt an deinen Rigging-Punkten ein:
- Aktiviere in den Fangeinstellungen den Objektfang (wichtig für exaktes Einrasten).
- Wähle das Kettenzug-Werkzeug (Palette „Spotlight“) und klicke direkt auf den Snap-Punkt der Traverse.
- Passe in der Info-Palette die Details an: Typ, Traglast (Kapazität), Haken-Geometrie und Pickup-Symbole.
💡 Tipp: Wenn der Kettenzug richtig angedockt ist, liest er automatisch das Gewicht der Traverse mit aus. Das ist die perfekte Basis für spätere Lastenberechnungen im Projekt.
Du kannst Scheinwerfer direkt beim Zeichnen oder nachträglich perfekt ausrichten:
- Direkt beim Einsetzen: Wähle das Scheinwerfer-Werkzeug und aktiviere oben in der Methodenzeile den Modus „Entlang Linie“. Gib einfach die gewünschte Anzahl an – Vectorworks verteilt die Scheinwerfer automatisch.
- Nachträglich anpassen: Markiere die betroffenen Scheinwerfer und nutze das Werkzeug „Scheinwerfer ausrichten“, um Abstände und Achsen geradezuziehen.
💡 Tipp: Achte darauf, dass alle zusammengehörigen Scheinwerfer auf derselben Konstruktionsebene und Klasse liegen. Das spart dir später massiv Zeit beim Rendern und sichert eine fehlerfreie Stückliste.
Das Platzieren gelingt am besten, wenn du kurz die Perspektive wechselst:
- Schalte die Ansicht um (z. B. Ansicht > Standardansichten > Links), sodass du die stehende Traverse von der Seite siehst.
- Wähle das Werkzeug „Scheinwerfer“ (Palette „Spotlight“) und deinen Wunsch-Scheinwerfer aus.
- Klicke in der Seitenansicht exakt auf das Rohr (den Gurt) der Traverse, an dem das Gerät hängen soll.
💡 Tipp: Korrigiere die Ausrichtung des Scheinwerfers danach einfach in der Info-Palette. Über die Werte für die 3D-Rotation oder den Neigungswinkel stellst du blitzschnell ein, ob der Spot nach oben, unten oder exakt horizontal leuchten soll.
Sobald du den ersten „echten“ Scheinwerfer platzierst, schaltet Vectorworks das automatische, helle Umgebungslicht ab.
So machst du es wieder hell:
- Licht einschalten: Öffne die Visualisierungspalette (Fenster > Paletten > Visualisierung) und knipse dort deine Lichtquellen oder das Umgebungslicht (Ambient Light) wieder an.
- Renderstil wechseln: Schalte auf einen Stil um, der keine Lichtquellen benötigt (z. B. Drahtmodell oder Flächen und Kanten).
💡 Tipp: Das Abdunkeln ist gewollt! Erst jetzt siehst du die reale Wirkung deines Scheinwerfers. Nutze die Visualisierungspalette, um die Helligkeit des Umgebungslichts exakt so zu dimmen, wie es für deine Event-Stimmung passt.